Käufer für insolvente Unternehmen und Teilbetriebe

Für Insolvenzverwalter und Restrukturierungsberater

AAAgiler prüft die Übernahme kleiner Industrieunternehmen, Zulieferer und technischer Handelsbetriebe – mit dem Ziel, geeignete Geschäftsaktivitäten operativ fortzuführen.

Unternehmen zur Prüfung vorstellen
Detail einer industriellen Maschine mit Metallgestänge und Zahnrädern
Symbolbild Industrie · Foto: ClickerHappy / Pixabay

Warum Insolvenzverwalter und Restrukturierungsberater mit AAAgiler zusammenarbeiten

Wer Käufer für insolvente Unternehmen und Teilbetriebe sucht, braucht eine nachvollziehbare Antwort auf zwei Fragen: Passt der Betrieb zum Erwerber, und lässt sich die Übernahme im verfügbaren Zeitfenster umsetzen? AAAgiler verbindet ein fokussiertes Suchprofil mit der Prüfung einer operativen Fortführung. So können Sie eine konkrete Erwerbsoption für Ihr Mandat einordnen.

Auch kleine Betriebe im Blick

Unser Suchprofil beginnt bei etwa 200.000 Euro Jahresumsatz und umfasst typischerweise 1 bis 25 Beschäftigte. Damit kommen auch kleine Zulieferer, technische Händler und spezialisierte Geschäftsteile für eine Prüfung infrage. Für Berater entsteht eine zusätzliche Anlaufstelle für Mandate dieser Größenordnung.

Direkter Kontakt zum Entscheider

Mit Martin Thöle haben Sie einen persönlichen Ansprechpartner bei AAAgiler. Verkaufsumfang, offene Fragen und Prozessfristen können direkt besprochen werden. Das hilft, Informationsbedarf und nächste Schritte auf den konkreten Fall abzustimmen.

Fortführung operativ prüfen

Wir betrachten Kundenbedarf, Beschaffung, Lieferfähigkeit, Vertrieb und kaufmännische Steuerung gemeinsam. Entscheidend ist, welche Voraussetzungen ein Geschäft nach der Übernahme benötigt. Diese Perspektive hilft, ein Fortführungskonzept mit konkreten Aufgaben und Abhängigkeiten zu entwickeln.

Teilbetriebe und Nischen einbeziehen

Auch eine Produktlinie, ein Ersatzteilgeschäft oder ein abgrenzbarer Geschäftsbereich kann interessant sein. Wir prüfen, ob Personal, Betriebsmittel, Daten und Kundenbeziehungen eine tragfähige Einheit bilden können. Mehr dazu: Teilbetrieb verkaufen und Carve-out vorbereiten.

Vertraulich einsteigen

Ein anonymisiertes Kurzprofil genügt für den ersten Austausch. Den Umgang mit detaillierten Unternehmensdaten stimmen wir vorab ab. Ansprechpartner, Datenraumzugang und Kommunikation mit Verfahrensbeteiligten lassen sich in Ihren bestehenden Verkaufsprozess einordnen.

Kunden als Teil der Lösung betrachten

Bei einem kritischen Zulieferer können dessen Kunden ein Interesse an der Fortführung haben. Wir prüfen, ob belastbare Abnahmen, angepasste Lieferkonditionen oder eine abgestimmte Finanzierung das Konzept unterstützen können. Ein solcher Beitrag muss im Einzelfall vereinbart werden.

Mandat vertraulich vorstellen

Welche Mandate passen zu unserem Übernahmeprofil?

Besonders relevant sind kleine Industrieunternehmen, Zulieferbetriebe, technischer Großhandel, B2B-Dienstleistungen und Ersatzteilgeschäfte. Bevorzugt prüfen wir Standorte in Hessen und Baden-Württemberg. Neben dem laufenden Insolvenzverfahren kommen Unternehmenskrisen, ungeklärte Nachfolgen und die Abgabe einzelner Geschäftsfelder als Anlass infrage.

Für Insolvenzverwalter: Verkaufsumfang und Fortführbarkeit klären

Für eine erste Einordnung benötigen wir den Verfahrensstand, den vorgesehenen Transaktionsumfang und die maßgeblichen Termine. Wichtig ist außerdem, welche Ressourcen für den laufenden Betrieb verfügbar sind und an welchen Stellen Lieferfähigkeit oder Auftragsabwicklung gefährdet sind. Ob eine Gesamtübernahme oder eine Teilübernahme sinnvoll ist, ergibt sich aus der Prüfung.

Für Restrukturierungsberater: Erwerbsoption frühzeitig einordnen

Auch vor einem Insolvenzverfahren kann es sinnvoll sein, die Veräußerung eines Unternehmens oder eines Geschäftsbereichs zu prüfen. Ein frühzeitiger Austausch hilft, die wirtschaftlichen Eckdaten, den Trennungsaufwand und den Finanzierungsbedarf bis zur Übergabe sichtbar zu machen. Bei einem Unternehmensverkauf unter Zeitdruck sollten Fristen und offene Entscheidungen bereits im Kurzprofil genannt werden.

Was wir bei der Fortführung eines insolventen Unternehmens prüfen

  • Aufträge und Kundenbedarf: Welche Produkte werden weiterhin benötigt, wie belastbar ist der Auftragsbestand und welche Kundenabhängigkeiten bestehen?
  • Lieferfähigkeit: Welche Bestände, Materialien, Werkzeuge und Lieferanten sind für die nächsten Aufträge erforderlich?
  • Menschen und Wissen: Welche Qualifikationen und Schlüsselpersonen braucht der Betrieb, und wie lässt sich das erforderliche Know-how erhalten?
  • Wirtschaftlichkeit und Liquidität: Welche Deckungsbeiträge sind realistisch, welche Kosten fallen an und wie hoch ist der Betriebsmittelbedarf nach der Übernahme?
  • Übergabe: Welche Verträge, Genehmigungen, IT-Systeme und Nutzungsrechte müssen geprüft oder neu geregelt werden?

Diese Punkte bilden die Grundlage für ein mögliches Erwerberkonzept. Sie helfen, Chancen und noch offene Voraussetzungen transparent zu besprechen. Eine Fortführung, die Übernahme bestimmter Arbeitsplätze oder ein Abschluss zu einem festen Termin können erst anhand des konkreten Falls beurteilt werden.

Bei lieferkritischen Betrieben lesen Sie ergänzend: Kritischen Lieferanten übernehmen und Lieferfähigkeit prüfen.

Gesamtunternehmen oder ausgewählte Geschäftsaktivitäten

Eine Übernahmemöglichkeit muss nicht das gesamte bisherige Unternehmen umfassen. Auch ein abgrenzbarer Betriebsteil, eine Produktlinie oder ausgewählte betriebliche Vermögenswerte können geprüft werden. Entscheidend ist, ob die benötigten Ressourcen zusammen eine wirtschaftliche Fortführung ermöglichen.

Bei einer Teilübernahme sind die Schnittstellen zum bisherigen Betrieb besonders wichtig. Mehr dazu auf unserer Seite Teilbetrieb verkaufen / Carve-out.

Diese Informationen helfen bei der Erstprüfung

  • Unternehmensprofil: Branche, Standort, Produkte, Kundengruppen und Größenordnung.
  • Verkaufsumfang: Gesamtunternehmen, Teilbetrieb oder konkrete Vermögenswerte.
  • Operative Situation: Aufträge, Lieferfähigkeit, Personal und betriebsnotwendige Ressourcen.
  • Wirtschaftliche Eckdaten: Umsatzentwicklung, Kostenstruktur und erkennbarer Finanzierungsbedarf.
  • Prozess: zuständige Ansprechpartner, Verfahrensstand und vorgegebene Termine.

Ein anonymisiertes Kurzprofil ist für den Einstieg ausreichend. Detaillierte Unterlagen tauschen wir nach Abstimmung der Vertraulichkeit aus.

Vom Kurzprofil zur vertieften Prüfung

  1. Übernahmemöglichkeit und Zeitfenster vorstellen.
  2. Grundsätzliche Eignung anhand des Suchprofils einordnen.
  3. Bei Interesse die wirtschaftlichen und operativen Voraussetzungen vertieft prüfen.
  4. Ein mögliches Fortführungskonzept und die Transaktionsbedingungen abstimmen.

Ein verbindliches Angebot entsteht erst nach Prüfung und Einigung über die Bedingungen. Unsere Zusammenarbeit mit Verfahrensbeteiligten beschreiben wir unter Zusammenarbeit mit Insolvenzverwaltern und Restrukturierungsberatern.

Häufige Fragen

Prüft AAAgiler auch kleine insolvente Betriebe?

Ja. Kleine industrielle und technische Unternehmen sowie abgrenzbare Geschäftsteile gehören zum Suchprofil.

Ist ein Erwerb ohne Fortführung denkbar?

Der Schwerpunkt liegt auf fortführbaren Geschäftsaktivitäten. Ausgewählte Vermögenswerte können dann interessant sein, wenn sie zu einem umsetzbaren operativen Konzept passen.

Was gilt bei einem sehr engen Zeitplan?

Bitte nennen Sie die maßgeblichen Termine bereits im Erstkontakt. Ob eine Prüfung und ein möglicher Abschluss rechtzeitig umsetzbar sind, hängt vom Einzelfall ab. Hinweise finden Sie unter Unternehmen unter Zeitdruck verkaufen.

Weitere Fragen zur Zusammenarbeit

Ist AAAgiler Käufer oder Vermittler für insolvente Unternehmen?

Auf dieser Website stellt AAAgiler das eigene Übernahmeinteresse vor. Wir prüfen Unternehmen und Geschäftsteile als potenzieller Erwerber. Ob ein Angebot möglich ist und unter welchen Voraussetzungen, wird im jeweiligen Prozess geklärt.

Welche Unterlagen braucht AAAgiler für eine erste Einschätzung?

Ein Kurzprofil mit Branche, Standort, Umsatz, Beschäftigtenzahl, Verkaufsumfang und Zeitplan ist ein geeigneter Einstieg. Hilfreich sind außerdem Angaben zur aktuellen Auftragslage, zu wesentlichen Vermögenswerten und zum Liquiditätsbedarf. Vertrauliche Details werden anschließend abgestimmt.

Kann auch ein einzelnes Ersatzteilgeschäft verkauft werden?

Ja, ein abgrenzbares Ersatzteilgeschäft oder ein Produktbereich kann zum Suchprofil passen. Entscheidend sind unter anderem Kundenbedarf, Lieferantenbeziehungen, Produktdaten und die Verfügbarkeit benötigter Rechte. Weitere Informationen: Ersatzteilgeschäft oder Produktbereich verkaufen.

Übernimmt AAAgiler auch Unternehmen ohne Insolvenzverfahren?

Wir prüfen auch Unternehmen in Krisen und Sondersituationen, etwa bei einer ungeklärten Nachfolge oder einem geplanten Carve-out. Das Übernahmeprofil für Krisen und Sondersituationen beschreibt den Rahmen.

Wie wird der Kaufpreis eines insolventen Unternehmens beurteilt?

Die Betrachtung berücksichtigt den konkreten Verkaufsumfang, verwertbare Substanz, Ertragsmöglichkeiten und den Investitions- und Finanzierungsbedarf. Offene Risiken und Bedingungen gehören zur Bewertung. Ein pauschaler Kaufpreis lässt sich daraus vor der Prüfung nicht ableiten.

Passende Themen und weiterführende Informationen

Weitere Informationen außerhalb dieser Website:

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Martin Thöle · AAAgiler GmbH
Heinrich-Hertz-Str. 6 · 64295 Darmstadt

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Für den Einstieg genügt ein kurzes, gern anonymisiertes Profil. Den Austausch vertraulicher Unterlagen stimmen wir anschließend ab.

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